MARKUS

GRELKA

Holz hat eine Seele. Musik hat einen Geist. Ich bringe beides zusammen.

Wenn der erste Ton den Raum füllt und die Schwingungen das Herz berühren, wissen Sie: Das ist kein Klang. Das ist eine Begegnung mit der Musik.

Erleben Sie den Unterschied zwischen Hören und Fühlen.

Persönliches

VITA

Dass mich die Liebe zur Musik und Massivholz dazu verleitet hat, sich so intensiv mit dem Thema Lautsprecherbau und -entwicklung zu beschäftigen, konnte ich 1986 mit 14 Jahren noch nicht ahnen, als ich mir meine erste richtige Anlage zusammen gestellt habe (natürlich waren meine ersten Lautsprecher damals schon selbstgebaut).

Dass mich später Joachim Gerhard (Gründer von AudioPhysic, Sonics und SüsskindAudio) gefunden und unter seine Fittiche genommen hat, war dann der Startpunkt für eine sehr intensive Reise.

Ich bin sehr glücklich und stolz, dass ich auf diesem Weg unglaublich tolle Menschen und außergewöhnliche Experten kennenlernen durfte und mit ihnen zusammenarbeiten darf. Und ich bin mir sicher, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist…

TECHNOLOGIE

Massivholz: Die Natur zum Klingen bringen

Werkstoffe für Lautsprecher gibt es viele. Meist wird MDF furniert oder lackiert verwendet. Aus pragmatischen Gründen ist das sicherlich der einfache und sinnvolle Weg. Massivholz wird aus naheliegenden Gründen von Wenigen eingesetzt, da Massivholz sehr abhängig von der Umgebungsfeuchte ist, dadurch quillt und schwindet… Viele Probleme… aber nur Massivholz hat die Anmut von Massivholz.

Das sieht und fühlt man.

Hier kann man ordentlich auf Holz klopfen.

Gerade in modernen minimalistischen Wohnungen sind die akustischen Voraussetzungen eher schlecht. Viele schallharte Oberflächen wie Glas, Fliesen oder Parkett bestimmen die Einrichtung. Dadurch entstehen ungewollte Reflexionen.

Mit Hornvorsätzen (Wellenleiter, Waveguide) vermindern wir die Entstehung von Refexionen. Ebenso versuchen wir mit einen zum Hochton hin fallenden Frequenzgang die Balance zum Tiefton hin zu verbessern, damit der Lautsprecher nicht blutleer klingt..

Warum wir Waveguides einsetzen

FREQUENZWEICHE

Hochtöner wollen die hohen Töne, Tieftöner die tiefen

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Wir versuchen nur die notwendigsten Bauteile einzusetzten. Nach dem Motto: weniger ist mehr.

Frequenzgang-linearität auch unter Winkel

Auch abseits der Achse sollte der Frequenzgang ohne Einbrüche schön linear laufen. Auch dafür ist die Frequenzweichentopologie verantwortlich.

Viele Wege führen ins Ziel?

Nicht immer… Moderne Lautsprechertechnologie ist imstande, auch mit 2-Wege oder 2.5-Wege einen außerodentlich vollen Klang zu erzeugen, der vor einigen Jahren so noch nicht möglich war. Wir setzen dementsprechend neueste Chassistechnologie ein.

Wer hat´s erfunden?

Nein, Joachim Gerhard hat die Frequenzweiche nicht erfunden, aber durch seine jahrzehnte lange Erfahrung weiß er, wo die Kniffe und Potentiale liegen. Deshalb sind unsere Frequenzweichen „nach“ Joachim Gerhard entwickelt, dem Meister der passiven Weichen.

THE PURE ACOURATE SOUND PROJECT

Schluss mit Dröhnen: Die Audio-Revolution, die jeden Raum perfekt klingen lässt!

Haben Sie schon einmal viel Geld in eine High-End-Anlage investiert, nur um festzustellen, dass der Bass im Wohnzimmer dröhnt oder der Klang irgendwie „unsauber“ wirkt? Das Problem liegt meistens nicht an den Geräten, sondern am Raum selbst. Genau hier setzt das Pure Acourate Sound Projekt an. Es kombiniert die weltweit beste Audio-Technologie mit intelligenter Software, um Musik völlig verzerrungsfrei und linear wiederzugeben – selbst in akustisch unperfekten Räumen. Ein echtes Aha-Erlebnis für jeden Musikliebhaber!

Das Geheimnis liegt im perfekten Zusammenspiel von Hardware, Handwerk und digitaler Präzision:

Das bedeutet für Sie im Klartext: Schluss mit dröhnenden Bässen und unsauberem Wummern im Raum. Dank ultra-geringer Verzerrungen erwartet Sie ein kristallklares Klangbild, bei dem Sie jedes einzelne Instrument exakt im Raum orten können.

Da dieses System keine Massenware von der Stange ist, wird es individuell maßgeschneidert und perfekt an Ihre Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Das Beste daran? Die hochentwickelte Technologie lässt sich flexibel upgraden und problemlos auch auf Ihre bereits bestehenden Stereo- oder Mehrkanalsysteme übertragen.

VIDEOS

NEWS & BERICHTE

01.06.2026

DEUTSCHLAND-PERMIERE DER EVERSOLO NEUHEITEN

audioNEXT, Joachim Gerhard, Markus Grelka und ROSE-HANDWERK laden Sie ein, das komplette Setup der HIGH End Vienna 2026 im Sauerland zu erleben. Werfen Sie zudem einen exklusiven Blick auf alle eversolo Neuheiten!

Bei ROSE-HANDWERK 19.-21. Juni 2026

29.05.2026

CERUBIN 2: PREMIERE AUF HIGH END 2026

Joachim Gerhard, eine Koryphäe im Lautsprecherbau, die einst bei Audio Physic wirkte und später mit Süßkind Audio eigene Akzente setzte, meldet sich mit einem außergewöhnlichen Gemeinschaftswerk zurück. Zusammen mit Rose-Handwerk stellt er den neuen Cerubin 2 vor…

25.05.2026

MARKUS GRELKA AUF DER HIGH END VIENNA 2026

Schon sehr bald öffnet die High End 2026 im Austria Center in Wien ihre Pforten. Am 03. Juni ist Pressetag, vom 04. Juni bis zum 07. Juni können sich dann alle interessierten Besucher die mehr als 500 Aussteller mit mehr als 1.000 Marken ansehen.

01.04.2026

WERKSTOUR: ROSE-HANDWERK

Dear reader, I owed you a factory tour from Sauerland, ever since I visited ROSE-HANDWERK, the German manufacturer of solid wood loudspeakers. My connection with ROSE-HANDWERK is a very strong one, I hold them close to my heart, ever since I fell head over heels…

26.11.2025

DIE HÖRRAUMERFAHRUNG

Dear reader, this autumn I visited the workshop and listening room of our friends at Rose-Handwerk, a solid-wood loudspeaker manufacturer located in the western region of Germany, whom I first met last year in Warsaw at the Audio-Video show….

06.10.2025

INTERVIEW

Dear reader, this autumn I traveled to the beautiful Sauerland region in Germany to visit the workshop where Markus Grelka crafts his exquisite ROSE-HANDWERK speakers. I couldn’t pass up the opportunity to sit down with Markus for an interview…

18.06.2025

SPONTANE BESUCHER AUS FERNOST

Die besondere Anziehungskraft aus dem Sauerland Die Suche nach dem perfekten Klang führt überraschende Gäste aus Taiwan und Hongkong nach Brumlingsen Während sich Mitte Mai in München auf der renommierten Hi-Fi-Messe „HIGH END“…

03.09.2025

VITESSE WAVE

Dear reader, I am continuing my Rose-Handwerk series of articles with an in-depth review of the Vitesse Wave – solid-wood speakers proudly hand-crafted in Germany in the Sauerland area. The speakers are designed by Markus Grelka and built in the Rose-Handwerk…

TESTBERICHTE

Mitten im Sauerland, genauer im Umfeld von Meschede, sitzt mit Rose-Handwerk ein Kompetenzzentrum für die hochklassige Musikwiedergabe. In erster Linie ein Fertigungsbetrieb für eigene Möbellinien, die in einem wohnlichen Showroom ausgestellt und gehandelt werden, baut Rose-Handwerk mit Know-how und Leidenschaft Lautsprecher.

Für deren Präsentation gibt es vor Ort sogar einen akustisch tipptopp hergerichteten Vorführraum, den man in der äußerlich nüchternen Industriehalle nicht vermutet hätte. Damit nicht genug, pflegt Mastermind Markus Grelka – treibende Kraft hinter der Lautsprechersparte des Unternehmens – eine enge Kooperation mit den Akustik- wie Elektronikspezialisten rund um die elaborierte „Acourate“-Software zur digitalen Raumkorrektur. Diese waren in den Aufbau der nahezu idealen Bedingungen bei Rose-Handwerk entscheidend eingebunden und nutzen diese als Stützpunkt etwa für ausgefeilte Vorführungen.

„Aber da sind wir wieder genau bei der Frage, wie vordergründig ein Lautsprecher den letzten Kick oben definieren muss. Im Zweifel entscheidet sich die Midi für seidige Höhen, eine fließende Geschmei-digkeit und eine wunderbar grundtonstarke, satte und volle Wiedergabe.

Markus Grelka selbst sagt zu seiner Klangphilosophie und ihren akustischen Zutaten; „Der Hochtöner mit Waveguide verbessert den Direktschall und vermindert Diffusschall. Raumreflexionen werden unterdrückt, die Ortbarkeit und Durchhörbarkeit in modernen schallharten Räumen wird verbessert. Zugleich sorgt der leicht fallende Energiefrequenzgang im Hochton für Langzeithörgenuss.“

Tatsächlich ist seinen Lautsprechern jedwede Art von Nervosität oder Gereiztheit völlig fremd. Ihre hohe Musikalität lebt aus einer keineswegs überzogenen, aber immer präsenten und tragenden Mitte, die der Musik viel Farbe und Lebendigkeit verleiht. Es ist großartig, welch livehaftige Stimmung die Midi bei einem Livekonzert in den Hörraum zaubern können.

Ein Vibrafon hat bei jedem Anschlag eine kraftvolle und betörende Substanz. Eine Orgel kann einen Kirchenraum füllen, wobei die einzelnen Register ebenso prächtig zur Geltung kommen wie die räumliche Ausleuchtung. Markus Grelka baut keine Lautsprecher von der Stange. Nach jedem Hochtonkick und nach vordergründigen Effekten zu heischen, ist nicht seine Sache.

Die Lautsprecher aus dem Hause Rose-Handwerk folgen den großen Linien und dynamischen Entwicklungen der Musik. Die Midi sind wunderbare Klangkörper Mit Charakter. Sie garantieren ein dauerhaft stressfreies und genussvolles Hören.“

Die Maxi ist weit davon entfernt, ein auf bedingungslose Linearität setzendes, sezierendes Klangbild liefern zu wollen. Sie baut auf ein beeindruckendes Fundament, dass für zwei Siebenzöller pro Seite echt satt untenherum anschiebt.

Am anderen Ende des Spektrums sieht‘s hingegen anders aus: Die große Kalotte agiert mit majestätischer Schönheit, zeigt sich aber von ihrer zurückhaltenden Seite. Der Hochtonbereich passt damit ausgezeichnet in ein modernes, sparsam möbliertes Ambiente, in dem gewöhnlichere Abstimmungen gerne schon einmal des Guten zuviel tun. Stimmen haben Ausdruck und eine ganz feine Textur, für die hochwertige Kalotten prädestiniert sind.

Die große Maxi ist ein Lautsprecher, der sich bestens ins tägliche Leben integriert. Er klingt auch dann noch voll und rund, wenn er mal etwas leiser spielt und nur die Hintergrundbeschallung liefert. So richtig versinken kann man zum Beispiel bei Bohren & Der Club Of Gore, die einem über diese Lautsprecher schon fast eine Höhle zum Hineinkriechen bauen. Das kräftige Fundament der Zambo Signature ist hier genau richtig. Sie stellt das sparsame Geschehen sowohl in der Tiefe als auch in der Breite großzügig dar und schafft sogar noch eine recht überzeugende Abbildung, wenn man mal nicht im Sweet Spot sitzt. Ich habe mich sogar getraut, Achtziger- Ikone Tracy Chapman mal wieder aufzulegen, was sich als gar nicht so schlechte Idee erwiesen hat. Die Maxi schafft es auch hier, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die auch bei geringen Pegeln gut funktioniert. Sehr überlegte Abstimmung!

Fazit

Ein Topmodell das sich gleich mal eine besondere Abstimmung traut: mächtiges Fundament, sanfter und seidiger Hochton, das ist langzeittauglich und vor allem ein Lautsprecher, der perfekt ins tägliche Leben integrierbar ist.

„Sie haben einen kleinen oder mittelgroßen Hörraum und sind auf der Suche nach einem Lautsprecher, mit dem Sie – und auch Ihr/e Lebensgefährte/-in – lange Zeit glücklich werden können? Sie lieben eine schlüssige, stimmige und ins Geschehen ziehende räumliche Darbietung, einen feinen Blick auf Details ohne Hörstress, eine balancierte tonale Abstimmung, bei der nichts zu fehlen scheint und alles „irgendwie rund“ ist, ohne aber zu langweilen? Dann ist ein Probehören der Nano fast schon verpflichtend.

Bei ihr gehen die beschriebenen klanglichen Meriten wunderbar einher mit einem zeitlos eleganten Design, bester Verarbeitung und schönen Materialien. Die Nano zeigt, dass auch ein „kleines HiFi-Besteck“ richtig audiophilen Spaß bereiten kann. Klar, die „Powerbass, Dynamik & Laut“-Fraktion dürfte mit diesem Wandler nicht so richtig warm werden – aber der Lautsprecher heißt ja auch „Nano“ und nicht „Mega“, „Giga“ oder „Tera“.

Steckbrief: Nano:

  • Bietet tonal eine stimmige Wiedergabe, die über einen weiten Frequenzbereich keinerlei Betonungen oder Lücken aufweist.
  • Der Tieftonbereich ist nach unten hin limitiert – echter Subbass wird nicht geboten, was aber aufgrund der Treibergröße auch nicht verwunderlich ist. Im Grundton und auch noch eine Oktave tiefer in den Bass hinein spielt die Nano aber sauber und zeigt sich dabei angemessen agil, wenn auch nicht pfeilschnell.
  • Mittel- und Hochton sind im Grunde schwierig getrennt zu beurteilen, so kohärent und aus einem Guss wirkt das Zusammenspiel aus Treibern und Frequenzweiche. Hier wird klar und dellenfrei durchgezeichnet. Besonders akustische Instrumente und Stimmen geraten zum Hochgenuss, die Nano überzeugen durch Authentizität, Klarheit und Detailreichtum der Wiedergabe. Auffallend ist, dass die Kalotte auch noch im Superhochton voll da ist und feine Details und „Air“ bietet.
  • Grobdynamisch preisklassenbezogen eher im Mittelfeld, aber auch nicht „lahm“ oder „gemütlich“. Trotzdem geht da – wie in Sachen Pegelfestigkeit – noch mehr.
  • Feindynamisch gut aufgestellt. Leises neben Lautem wird jederzeit vernehmlich und akkurat präsentiert. Und auch beim Leisehören entgeht einem nichts.
  • Die Bühnendarstellung ist außergewöhnlich, ja, frappierend gut. Der im Tonstudio beziehungsweise bei der Aufnahme gezeichnete „Grundriss“ erschließt sich beim Hören sofort, intuitiv und ungemein exakt – ebenso gerät die Rasterung der Schallquellen auf allen Achsen.
  • Design, Verarbeitung und Materialmix auf hohem Manufakturniveau. Diese Lautsprecher sind Blickfang und Schmuckstück mit lässiger, zeitloser Eleganz.

HOHE RÄUMLICHE DIFFERENZIERUNG

Im Hörraum …, zeigte die Nano sofort die Vorteile des schmalen, diffraktionsarmen Gehäuses. Die Lautsprecher verschwanden völlig in der breiten Klangbühne. Dabei arbeitete die Box mühelosdie Charakteristika der Aufnahmen heraus. Da standen bei Chet Bakers wunderbar gefühlvollem „As Time Goes By“ Instrumente und Stimme wohl definiert im Raum, die intim direkte Atmosphäre eines Jazz-Clubs war förmlich spürbar.

Ganz anders beim Lou-Reed-Klassiker „Sweet Jane“ auf dem Ausnahme-Album „The Trinity Session“ der Cowboy Junkies. In dieser 1987 in einer Kirche in Toronto mit einem einzigen Mehrkanal-Mikrofon eingespielten Aufnahme bilden Gitarre, Bass und Teile des Schlagzeugs einen Klangteppich, in dem nur Becken, Hi-Hat und Margo Timmins’ einzigartige Stimme klar umrissen sind. Das – entsprechende Aufnahmen vorausgesetzt – auch die Größenabbildung und Tiefenstaffelung auf höchstem Niveau lagen,war im Grunde selbstverständlich.

Mehr räumliche Differenzierungsfähigkeit ist kaum vorstellbar. Aber können zweimal zwei 10-cm-Tieftöner auch Bass? „Way Down Deep“ von Jennifer Warnes ist ein guter Benchmark, um dies zu erkunden. Das Tiefton-Fundament dieses Songs kann schnell exzessiv wirken, wenn der Lautsprecher durch Überhöhung die Kontrolle verliert, aber auch dünn und gehaltlos, wenn er zu viel weglässt. Die Nano meisterte den Track völlig erwachsen, tief und in der Gesamtdarstellung gänzlich ausgewogen. Nur genaue Kenner des Stücks bemerkten, dass Lautsprecher, die die 20-Hz-Marke erreichen, es unten noch ein wenig körperlicher vibrieren lassen können.

Auch in Sachen Maximallautstärke bot die Nano mehr, als Name und Größe erwarten ließen. Entprechende Musik vorrausgesetzt, ist sie geeignet, auf Dauer gehörschädigende Pegel zu spielen, auch wenn sie nicht in die Regionen eines Heavy-Metal-Konzerts vorstößt. Doch für Lärm-Orgien ist dieser tonal herrlich ausgewogene, sehr fein differenzierende Lautsprecher sowieso nicht die erste Wahl. Wenn es aber darum geht, zuallererst Musik zu genießen und dann nach Lust und Laune die Aufmerksamkeit mal auf diesen und mal auf jenen Aspekt der Wiedergabe zu lenken, ist die Nano ein Lautsprecher, der bei aller Liebe zu tonalen und räumlichen Details die musikalische Intention der Künstler nie aus dem Auge verliert. Einfach lässig.

Fazit

Das Hochsauerland ist eine Reise wert, nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft:

Die Nano ist hier hör-, seh- und fühlbar und dazu noch in der auf die persönlichen Wünsche angepassten Version bestellbar.Eine kleine, aber ungewöhnlich guter Lautsprecher, in dessen musikalischer Darbietung immer auch ein Stück Magie schwingt.

Die Vitesse ist ein bildschöner Zweiwege Lautsprecher. Die mit vier Zentimeter äußerst dickwandige Front besteht aus naturbelassenem Holz und fällt zu den Kanten so ab, dass ihre Diffraktion (Reflexionen an den Gehäusekanten) minimal ist.

Am Rücken des Gehäuses sitzt ein großer Radiator – eine Passivmembran –, der das knorrig-straffe Bassvermögen der Vitesse um eine gute Oktave herunterzieht. Die zierliche Box klingt derart breitbandig, vollständig und voluminös, dass ich beim Test in meinem 36 Quadratmeter messen den Hörraum gelegentlich die vielsagenden Blicke meiner Nachbarschaft vorm geistigen Auge hatte. Bestimmt genossen auch sie den fokussierten, impulsiven und bis in höchste Pegelregionen unerschütterlichen Tonfall der sen. Wir stellten die Kisten schnell in den Hörraum, parkten die Vitesse darauf und schlossen sie an. Trotz der kaum artgerechten Behandlung musizierte die Kleine ab der ersten Sekunde plastisch, holografisch, scharf umrissen und offenbarte feinste Strukturen. Schon reichte die Abbildungs- und Bühnentiefe ins Unendliche.

Nach weniger als einer Minute schwebten wir mitten durch die Musik und fanden uns auf einer riesigen Bühne wieder. Kurz gesagt: Die Spielfreude und Präzision dieser kleinen Kiste sind pures Hexenwerk! Ansonsten verhält sich die Vitesse wie eine topaktuelle Kompaktbox. Sie ist breitbandig, völlig frei von Färbungen und grundsätzlich auch einigermaßen anspruchslos. Es erklärt sich allerdings von selbst, dass ein Lautsprecher dieser Größe, der zudem fast kein Innenvolumen besitzt, etwas Leistung benötigt. Von einer extremen Mini-Röhre sollte man absehen, an „normalen“ Transistoren wie Trigons Exxceed oder Naims Uniti Star funktionierte sie hingegen vorzüglich und erwies sich als reinrassiger
Anmacher.

Fazit

Eine unfassbar musikalische und schwungvolle Kompaktbox mit tiefem Fundament und klarer,transparenter Höhenwiedergabe. Das eigentliche Highlight sind ihre anmachende Optik und die superbe Verarbeitung. Ein wahres Meisterwerk.

KUNDENSTIMMEN

HÖRRAUM

Erleben Sie Musik nicht einfach nur – tauchen Sie in sie ein.

Der Hörraum von ROSE-HANDWERK wurde geschaffen, um Klang in seiner ganzen Natürlichkeit und Tiefe erfahrbar zu machen. In entspannter Atmosphäre entfalten die handgefertigten Lautsprecher aus Massivholz ihre besondere Räumlichkeit, Präzision und Wärme. Fernab klassischer Vorführräume entsteht hier ein Hörerlebnis, das Technik und Emotion auf einzigartige Weise verbindet. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Hörtermin mit Markus Grelka und entdecken Sie Musik neu.

Besuchen Sie mich im Sauerland und vereinbaren Sie einen Termin.

FAQ

Markus Grelka gehört zu den aufstrebenden Vertretern der deutschen High-End-Lautsprecherszene, vor allem, weil er klassische Lautsprecherentwicklung mit traditioneller Massivholzverarbeitung verbindet. Er arbeitet in der Manufaktur ROSE-HANDWERK in Meschede-Brumlingsen im Sauerland und entwickelt dort Lautsprecher, die sowohl technisch als auch handwerklich ungewöhnlich sind.

Grelka begann bereits als Jugendlicher mit dem Selbstbau von Lautsprechern. Laut eigener Aussage baute er schon 1986 seine ersten Boxen. Durch die Beziehung zu seiner Frau Daniela Rose und dem dazugehörigen Familienbetrieb ROSE-HANDWERK nutzte Markus die Möglichkeit sich in der Werkstatt auszutoben und zu tüfteln. So entstanden seine ersten „marktreifen Lautsprecher“ Angang der 2000er Jahre. Diese Entwicklung wurde ab 2019 durch den Kontakt zu Joachim Gerhard, einer der bekanntesten deutschen Lautsprecherentwickler, rasant forciert.

Ein zentrales Merkmal seiner Lautsprecher ist die Verwendung von Massivholzgehäusen. Während die meisten Hersteller MDF oder Multiplex einsetzen, arbeitet Grelka bewusst mit Massivholz – trotz der Schwierigkeiten durch Feuchtigkeitsschwankungen, Quellen und Schwinden des Materials. Seine Ansicht: Nur Massivholz besitzt die gewünschte Haptik und optische Wertigkeit.

Die Lautsprecher von Markus Grelka gelten in der High-End-Szene aus mehreren Gründen als echte Besonderheit. Sie verbinden traditionelle Handwerkskunst auf Möbelmanufaktur-Niveau mit innovativer, kompromissloser Akustiktechnologie. Die wichtigsten Aspekte, die seine Lautsprecher so besonders machen, lassen sich in diese Kernbereiche zusammenfassen:

  1. Gehäuse aus echtem Massivholz (kombiniert mit Glas, Schiefer und Metall)

  2. Einsatz von modernsten Lautsprecher-Chassis

  3. Akustische Kniffe für echtes Wohnzimmer-Hifi

  4. Die Zusammenarbeit mit Entwickler-Legende Joachim Gerhard sowie führenden Wissenschaftlern der Branche, wie Dr. Ulrich Brüggemann, Dr. Wolfgang Klippel (Pure Acourate Sound Project)

  5. Der Austausch und die Kooperation mit führenden Chassisherstellern (Purifi, Seas, Wavecor, DLM)

Die Lautsprecher werden im Sauerland von Markus Grelka gefertigt. Die Manufaktur ROSE-HANDWERK fertigt seit über 60 Jahren hochwertige Interieur-Produkte. Die Adresse lautet Zum Wasserturm 14, 59872 Meschede-Brumlingsen, Gewerbegebiet Brumlingsen.

Seit 2019 arbeitet er eng mit Joachim Gerhard zusammen – dem legendären Kopf hinter Marken wie Audio Physic, Sonics und Süsskind Audio.

Die Kooperation brachte Lautsprecherserien hervor, die auf verschiedensten Hifi-Messen vorgestellt wurden. Gerhard ist Grelka´s Mentor und Lehrmeister. Grelkas Entwicklungen sind eng mit den Philosophien von Gerhard verknüpft.

Die Frequenzweichen und die akustischen Grundlagen tragen maßgeblich Gerhards „DNA“. Ziel der Abstimmung ist kein kurzfristiger „Effekthascherei-Sound“ mit übertriebenen Höhen, sondern eine extrem langzeittaugliche, homogene und stressfreie Musikwiedergabe, die den großen Linien der Musik folgt.

JA – bei ROSE-HANDWERK werden auch Hifi-Racks nach Kundenwunsch angefertigt. Das Design kann auf die Lautsprecher und auf die vorhandene Einrichtung des Wohnzimmers/Hörraumes abgestimmt werden. Unter anderem verarbeitet er gern hierfür Massivholz, insbesondere Altholz (historische Eiche aus ca. 200 Jahre alten Fachwerkbohlen), kombiniert mit Füßen aus Aluminium oder schwarz eloxiertem Metall. In der Manufaktur von ROSE-HANDWERK werden auch Esstische, Couchtische, Laptop-Tische und Beistelltische aus Holz, Metall und Glas gefertigt.

Lautsprechervorführungen gibt es hier:

  • Im Hörraum von ROSE-HANDWERK persönlich bei Markus Grelka:
    Zum Wasserturm 14, 59872 Meschede, Gewerbegebiet Brumlingsen – Bitte Termin vereinbaren!

  • Bei BLACK VINYL SOUND am Bodensee bei Andreas Bodenschäfer:
    Grünweg 38, 79793 Wutöschingen

  • Bei AUDIO CONNOISSEUR in Wuppertal bei Lucas Dehnert:
    Beyeröhde 1, 42389 Wuppertal

Standort und Kontakt

ROSE-HANDWERK
Lautsprecherbau by 
Markus Grelka

Zum Wasserturm 14
Gewerbegebiet Brumlingsen
59872 Meschede-Freienohl

Telefon: +49 2937 969 890
E-Mail: info@rose-handwerk.de

Öffnungszeiten

Montag + Dienstag
Donnerstag + Freitag: 10 – 18 Uhr
Mittwoch: Termine nach Vereinbarung
Samstag: 10 – 14 Uhr